1. Schuhe mit passenden Spannern aufspannen

Passende Schuhspanner geben den Schuhen immer wieder Form (wenn sie nach dem Ausziehen erkalten und erstarren) und verlängern so ihre Lebensdauer und ihr gutes Aussehen erheblich!  Spanner aus Holz sind Spannern aus Kunststoff vorzuziehen. Sie nehmen die im Leder gespeicherte Fußfeuchtigkeit behutsam auf, während der Schuh in Form gehalten wird. Vor allem bei stärker schwitzenden Füßen sind daher Schuhspanner aus Holz zu empfehlen.


2. Regelmäßig säubern und Materialpflege

Leder ist ein Naturprodukt, auch wenn es in Form von Lackleder besondere Verarbeitung hat. Die Haltbarkeit und Schönheit dieses Naturmaterials wird von allem gesteigert durch regelmäßige Säuberung und materialspezifische Pflege. Bei Lackleder ist es ausreichend, dieses in Abständen feucht abzuwischen und in größeren Abständen mit speziellen Mitteln zu pflegen, um dem Leder wieder Geschmeidigkeit zurückzugeben.

Veloursleder und andere geraute Leder sind durchgefärbt und im Normalfall einfach mit Ausbürsten zu reinigen. Voraussetzung ist dazu, dass sie immer ausreichend imprägniert sind als Schutz, dass kein feuchter Schmutz ins Leder eindringt. Zum Aufrauen gibt es Spezial-Bürsten.


3. Schuhe langsam trocknen lassen

Wenn Schuhe feucht geworden oder feucht gemacht worden sind, soll man sie langsam und nie direkt in der Nähe von Hitzequellen trocknen lassen. Schnelles Trocknen macht das Leder brüchig. Am besten ist, vorher die Schuhe mit saugfähigem Material (Zeitungspapier) auszustopfen.


4. Schuhe häufig wechseln

Schuhe mit Lederausstattung haben die besondere Eigenschaft, dass sie die Fußfeuchtigkeit aufnehmen und speichern und bei Erwärmung im Laufe des Tages „mit dem Fuß wachsen“. Leder muss nach 24 Stunden allerdings die Chance erhalten, durch 24 Stunden Ruhepause die gespeicherte Feuchtigkeit langsam wieder abzugeben; deswegen sollen geschlossene Schuhe nur ein- über den anderen Tag getragen werden. Andernfalls wird Fußpilzbildung begünstigt, und es können sich weiße „Schweißränder“ im Obermaterial bilden.


5. Schuhe „waschen“ (feucht reinigen) und wiederherstellen

Wenn sich Ränder durch starke Schweißbildung oder Schneeränder gebildet haben, hilft sofortiges Abwaschen mit lauwarmem Wasser. Dabei muss immer der ganze Schuh (nur von außen) mit lauwarmem Wasser befeuchtet und am besten mit Hilfe von Lederseife abgewaschen werden. (Trocknung siehe unter Tipp 3). Danach sollen sie mit einem angemessenen Pflegemittel intensiv behandelt werden.

Die Möglichkeit, Schuhe ganz feucht zu reinigen gilt für Leder, Veloursleder, Leinen oder Kombinationen davon. Immer muss der gesamte Schuh (Obermaterial von außen) mit lauwarmem Wasser befeuchtet werden. Bei Leder ist am besten Lederseife zu verwenden. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Schuhnähte und Klebestellen an Sohlen und Absätzen nicht zu sehr befeuchtet werden.


6. Veloursleder

Für Veloursleder gibt es spezielle Kupferdraht-Bürstchen, um das Material nach dem Ausbürsten oder nach feuchter Reinigung wieder aufzurauen. Außerdem gibt es Spezial-Radiergummi für Veloursleder, um örtlich Schrammen wegzuradieren. Diese Radiergummi können auch für helle Sommersohlen verwendet werden.


7. Schuhe aufbewahren

Um Sommerschuhe über den Winter oder Winterschuhe über den Sommer aufzubewahren, sollen sie gereinigt, gepflegt und aufgespannt werden. Wo nicht ausreichen Platz im Schrank ist, können die Schuhe in einem Karton oder einem Schuhsack aus atmungsaktivem Material an einem trockenen Platz gelagert werden. Wenn Schuhspanner gespart werden, muss man zumindest einen Tag warten, bis die Schuhe nach dem Tragen ausgetrocknet sind.

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